Noch in den 1970er Jahren war die Kunst des Verhandelns für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Einzig die Diplomaten schienen Zugang zu dieser Geheimwissenschaft zu besitzen. Was es schon damals gab: Autoren und Berater, die sich bemühten, dem Laien aufzuzeigen, wie man die andere Seite über den Tisch zieht, ohne dass sie es merkt.

„Verhandeln = Überzeugen“ lautete die gängige Formel. Das Thema wurde einseitig angegangen; sogenannte „Ghost-Negotiators“ boten ihre Dienste an: Sie wirkten zugunsten einer Verhandlungspartei, verhalfen dieser zum vermeintlichen Erfolg. Für Praktiker, die nicht nur am kurzfristigen Sieg interessiert waren, eine höchst unbefriedigende Lage.

1983 begegneten sich dann:

  •  ein initiativer amerikanischer Professor aus Harvard – Roger Fisher
  •  ein kreativer Querdenker aus einer holländischen Unternehmerfamilie – Frits Philips
  •  ein welterfahrener Personalchef aus der Schweiz – Ulrich Egger

um sich zum Thema "Verhandlungsführung" auszutauschen.

Die beiden Praktiker aus Europa erkannten rasch, dass die Ideen des als Mediator und Berater auch in der internationalen Politik erfolgreichen Harvard-Juristen von bestechender Brillanz waren. Durch das Forscherteam rund um Roger Fisher waren zwischenzeitlich auch erste beachtliche Erfolge bei der Prävention, Bearbeitung und Bewältigung von Konflikten erzielt worden. Dennoch orteten Frits Philips und Ulrich Egger kulturspezifisches Erweiterungs- und Anpassungspotential, insbesondere bei der praktischen Umsetzung.

Nach längeren Verhandlungen, die aus juristischen und bürokratischen Gründen mehrmals zu scheitern drohten, einigten sich die Parteien zu einer vertraglich gesicherten Zusammenarbeit – und so konnte am 1.7.1985 in Zürich die Egger Philips gegründet werden.

Im Laufe der Jahre gelang es Ulrich Egger, dem im deutschsprachigen Europa federführenden Gründungspartner, gemeinsam mit einem Team von bis zu einem Dutzend Associate Consultants, eine Dienstleistung aufzubauen und zu festigen, deren Erfolgsbilanz anfangs 2014 in Zahlen ausgedrückt folgende Eckwerte aufweist:

  • Über 40'000 Seminarteilnehmer
  •  Hunderte von Inhouse-Kunden im In- und Ausland
  •  Dutzende von Mediationen
  •  Dutzende von Coachings, Beratungen
  •  Lehrtätigkeiten an Hochschulen im In- und Ausland
  • Mehrere Kooperationen mit namhaften Organisationen

Am 1.1.2012 trat der ehemalige Associate Consultant Jochen Luksch als Partner in die Geschäftsführung ein. Ziel: Die Erfolgsgeschichte fortzusetzen und die Dienstleistungen weiter auszubauen.