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Das HARVARD-KONZEPT Die Harvard Universität in den USA gehört ohne Zweifel zu den weltweit berühmtesten Bildungsstätten. Forschungsergebnisse, Bücher und Fachartikel von Harvard-Professoren – egal aus welcher Fakultät sie stammen – stossen nicht nur in akademischen Kreisen auf ein reges Echo. Bei Publikationen hat der Praxisbezug eine zentrale Bedeutung und scheint ein „Markenzeichen von Harvard“ zu sein. Zu den unzähligen Fachgebieten und Themen, die an der Harvard Universität bearbeitet werden, gehört seit langem auch „Verhandeln“. An der juristischen Fakultät der Harvard Universität sind die wichtigsten Forschungsgruppen zu diesem Thema unter dem Program on Negotiation (PON) zusammengefasst. Selbstverständlich gibt es an der Harvard Universität nicht eine einzige Theorie zum Thema „Verhandeln“. Die Problematik, wie man am besten mit Interessengegensätzen umgehen und dabei zu Ergebnissen kommen könnte, die für alle Beteiligten vorteilhaft sind, hat seit eh und je Forscher aller Richtungen beschäftigt. Man denke nur z.B. an die Entwicklung der sogenannten Spieltheorien. Trotz der grossen Vielfalt von Denkansätzen hat in den letzten 20 Jahren ein Begriff weltweiten Bekanntheitsgrad erlangt: „HARVARD-KONZEPT“ ist nicht nur der Titel der deutschen Übersetzung des Buches „Getting to Yes“ von Roger Fisher, William Ury und Bruce Patton aus dem Jahr 1981. Auch im angelsächsischen Sprachgebiet spricht man heute von der „HARVARD METHOD“ oder vom „HARVARD APPROACH“. Dabei geht es aber um mehr als eine „Methodik“ oder ein „Konzept“. Meistens meint man heute damit eine auf Interessenausgleich zielende Art der Verhandlungsführung, die auf einer Gewinn-Gewinn-Philosophie aufgebaut ist. Ebenso denkt man an bestimmte Prinzipien, wie z.B. dass die Behandlung von Beziehungsproblemen nicht mit der Bearbeitung von Sachproblemen vermischt werden sollte. Oder dass eine Verhandlung nur dann zu einem Erfolg für alle Beteiligten werden kann, wenn es gelingt, bei festgefahrenen Positionen, die dahinter liegenden Interessen zu finden und zu befriedigen. |
Egger Philips + Partner - Verhandlungsberater nach dem Harvard-Konzept